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Sexy Start-Up: Diese Studenten produzieren jetzt ihre eigenen Pornos

Sie wollen mehr Realität vermitteln.

Quelle: VGstockstudio/Shutterstock.com

Wer an den typischen Porno-Liebhaber denkt, hat wahrscheinlich einen Single-Mann im Kopf, der sich im stillen Kämmerlein einen von der Palme wedelt. Und genau dieses Klischee sprechen die meisten Sexfilme an. Einer Gruppe von Studenten waren das stumpfe Rumgevögel und die unrealistischen Settings allerdings zu dumm, deshalb haben sie kurzerhand ein eigenes Porno-Start-Up gegründet.

Die meisten Leute wollen mit Pornos einfach ihre Lust befriedigen und setzen eher auf bildgewaltige Szenen, statt auf tiefgründige Dialoge. Doch die meisten Sexfilmchen sind vielen Frauen einfach zu machohaft. Auch ein paar Freiburger Studenten fanden, dass die weibliche Lust bei den gängigen Sexfilmchen zu kurz kommt oder total wirklichkeitsfern dargestellt wird. Daher produzieren sie jetzt einfach ihre eigenen feministischen Pornos.

Unter dem Namen feuer.zeug gründete die ehemalige Politik- und Wirtschaftswissenschafts-Studentin Kira Renée Kurz gemeinsam mit Leon Schmalstieg, Student der Medienkulturwissenschaften und Philosophie, das außergewöhnliche Start-Up. Mit ihren fairen Sexfilmen wollen sie das Thema aus der Tabuzone holen und ästhetischer verpacken, wie sie auf ihrer Homepage schreiben.

 
 
 
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Für ihren ersten Film, den sie im Oktober drehten, haben sie die Darsteller via Instagram-Aufruf gesucht und das Drehbuch mit Sexualwissenschaftlern besprochen. Außerdem war beim Dreh immer eine Sorgenbeauftrage vor Ort, an die sich die Darstellerin und der Darsteller wenden konnten – das war jedoch gar nicht nötig. Das Team achtet stets darauf, dass sich alle Beteiligten wohlfühlen und kein Stress aufkommt. Erst nachdem die Darsteller ihr Okay geben, wird der Film veröffentlicht. Im Dezember soll nun der erste feministische Porno von feuer.zeug Premiere feiern.

Foto:  VGstockstudio/Shutterstock.com

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