Shisha-Bars: Aus diesen Gründen sind sie so beliebt

Das steckt hinter dem Trend.

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Shisha-Bars werden in deutschen Städten immer populärer. Das liegt vor allem an der großen Gemütlichkeit und Geselligkeit, die in solchen Bars vorherrscht. Zudem kommt hochwertiges Equipment zum Einsatz, das selbst passionierter Raucher häufig nicht zu Hause haben. In Shisha-Bars können Besucher ganz unterschiedliche Geschmacksrichtungen ausprobieren, während auf ihre Gesundheit Rücksicht genommen wird. Deswegen sprechen Shisha-Bars ganz unterschiedliche Zielgruppen an. Nicht zuletzt sind viele davon angetan, dass die Preise deutlich günstiger als in den gängigen Clubs sind. Dieser Ratgeber stellt die verschiedenen Aspekte ausführlich vor, die Shisha-Bars so beliebt machen.


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Vor allem Geselligkeit und Gemütlichkeit machen den Reiz von Shisha-Bars aus.



Gemütlichkeit und Geselligkeit sind gefragt

Wer eine Shisha-Bar besucht, kommt in der Regel nicht vorrangig dorthin, um zu rauchen. Vielmehr geht es darum, in einer geselligen Runde eine gute Zeit zu verbringen und sich mit netten Menschen auszutauschen. Hierbei stehen die Shisha-Bars in der Tradition der türkischen Kaffeehäuser, in denen die Shisha von jeher als zentrales Kulturgut anzutreffen ist. Als Ergänzung zum familiären Shisha Rauchen im eigenen Zuhause leisten solche öffentlichen Angebote gute Dienste.

Unterschiedliche Bars verwenden jeweils andere Strategien, um eine größtmögliche Gemütlichkeit zu erzeugen. Viele richten ihre Shisha-Bar mit komfortablen Leder-Sofas und -Sesseln ein, auf denen die Besucher selbst längere Zeit gerne sitzen. Durch gezielte Lichteffekte wird für eine angenehme Atmosphäre gesorgt und gelegentlich kommt Musik zum Einsatz, um eine gesellige und angenehme Stimmung beim Shisha Rauchen zu erzeugen.

Hochwertiges Equipment kommt zum Einsatz

Wer wahren Shisha-Genuss erleben möchte, braucht hochwertiges und modernes Equipment. Neben der Shisha selbst spielen beispielsweise die Kohle und die Köpfe eine wichtige Rolle. Zudem muss auf die Diffusoren, verlässliches Schläuche und hochwertige Ventile geachtet werden. All diese unterschiedlichen Utensilien kosten teilweise viel Geld, weswegen sich Fans der Shishas dazu entscheiden, eine Shisha-Bar zu besuchen und das dort vorhandene Equipment zu nutzen.

Insbesondere eine Glas Shisha erfreut sich großer Beliebtheit. Sie ist ein echter Blickfang und sorgt dafür, dass auch die Augen etwas zum Genießen haben. Das gilt umso mehr, wenn mit LEDs gearbeitet wird. Zudem kommen In Shisha Bars hochwertige Reiniger und Reinigungsbürsten zum Einsatz. So ist sichergestellt, dass die einzelnen Shishas immer sauber sind und für eine größtmögliche Hygiene gesorgt ist. Weiteres wichtiges Zubehör von Shisha-Bars sind Hygienemundstücke, Kohleteller, Molassefänger und Vorkühler.

Shisha-Bars bieten ganz unterschiedliche Geschmacksrichtungen


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In einer Shisha-Bar können Besucher eine breite Palette an Geschmacksrichtungen ausprobieren.


Ein großer Vorteil von Shishas gegenüber klassischen Zigaretten ist, dass die Nutzer viele unterschiedliche Geschmacksrichtungen ausprobieren können. Hierdurch ist der Rauchgenuss stets abwechslungsreich und die verschiedenen Tabaksorten können an den persönlichen Geschmack angepasst werden. Beispielsweise gibt es verschiedene Fruchtgeschmäcker, die an Apfel, Banane, Birne oder Brombeere erinnern. Auch Blaubeeren, Blutorangen und Ananas sind beliebte Geschmacksrichtungen.

Wer es hingegen etwas süßer mag, kann sich für einen Tabak entscheiden, der nach Bonbons oder Cola schmeckt. Zudem gibt es spezielle Varianten, die an Eiscreme angelegt sind. Andere Tabaksorten schmecken nach bestimmten Gewürzen oder sind so belebend wie ein Energy Drink oder ein Kaffee. Nicht zuletzt erfreuen sich auch die Geschmacksrichtungen Gurke, Haselnuss und Karamell großer Beliebtheit.

Shisha-Bars sprechen diverse Zielgruppen an

Tendenziell sprechen Shisha-Bars vor allem ein junges Publikum an. Wer nicht zum Tanzen in einen Club geht, verbringt seine Zeit häufig in geselliger Runde in einer solchen Bar. Vor allem Studentengruppen haben es sich zur Gewohnheit werden lassen, ihre Freizeit in Shisha-Bars zu verbringen und sich über Gott, die Welt und ihre Studienrichtungen auszutauschen.

Längst ist das Publikum in Shisha-Bars jedoch deutlich diverser und vielfältiger. So sind immer häufiger Rechtsanwälte und Bankberater anzutreffen, die sich von der Gemütlichkeit und der Atmosphäre einer Shisha-Bar angezogen fühlen. Sie nutzen die Wasserpfeife, um sich zu entspannen und einen erfolgreichen Tag ausklingen zu lassen. Zudem bemühen sich immer mehr Shisha-Bars darum, Laufkundschaft für sich zu begeistern. Wer an einer solchen Bar vorbei geht, soll von der Atmosphäre und den Gerüchten angezogen und zu einem Besuch eingeladen werden.

Auf die Gesundheit der Gäste wird Rücksicht genommen

In einer Shisha-Bar wird in gewissen Grenzen auf die Gesundheit der Besucher geachtet. Denn der in Shishas enthaltene Tabak ist nicht weniger schädlich als der in klassischen Zigaretten. Deswegen lüften Shisha-Bars regelmäßig durch, um die teils giftigen Dämpfe hinaus zu bekommen. Zudem achten die meisten Barbesitzer darauf, dass ein Gast höchstens zwei Wasserpfeifen am Abend bekommt und das zwischen beiden mindestens zwei Stunden Abstand liegen.

Mittlerweile gibt es die Möglichkeit, beim Shisha-Genuss nicht tatsächlich zu rauchen, sondern lediglich zu dampfen. In einem solchen Fall kommt kein Tabak zum Einsatz. Hierdurch werden die Wasserpfeifen zwar nicht gesund, sind jedoch deutlich weniger schädlich. Die Barbesitzer kennen sich mit den Gesundheitsaspekten des Shisha-Rauchens aus und wissen, woran eine Sucht erkennbar wird. Dann kann entsprechend reagiert werden.

Günstigere Preise als in den Clubs

Shisha-Bars entwickeln sich zunehmend zu einer echten Konkurrenz für klassische Clubs. Das liegt daran, dass solche Clubs eine strenge Türpolitik haben und es häufig schwierig ist, in die angesagten Etablissements hineinzukommen. Außerdem sind die Getränke in solchen Clubs teilweise extrem teuer, weswegen ein Abend in einer Shishabar in den meisten Fällen deutlich günstiger ist. Immerhin muss in Clubs auch Eintritt gezahlt werden, was in Shisha-Bars nicht der Fall ist.

Aber auch die Shisha-Bars haben zunehmend eine strenge Türpolitik. Die Barbesitzer wollen hierdurch sicherstellen, dass ausschließlich friedliche Gäste zu Besuch kommen und es zu keinen Streitereien oder sogar Schlägereien kommt. Diese sind nämlich imageschädigend und führen immer wieder zu einem Besuch der Polizei. All dies können Barbesitzer nicht gebrauchen, weswegen sie bei der Auswahl Ihrer Gäste teilweise recht wählerisch sind. Das gilt zumindest für die stark angesagten Bars.

Fazit
Shisha-Bars sind vor allem bei Jugendlichen beliebt, sie werden aber auch von ganz anderen Zielgruppen genutzt. Vor allem ihre Gemütlichkeit spricht für sie. Zudem finden die Gäste hier ein hochwertiges Equipment vor und können zahlreiche Geschmacksrichtungen ausprobieren. Entsprechend werden Shisha-Bars zu einer echten Konkurrenz für Clubs, die teilweise recht teuer sind.

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