Thema: Kopfhörer

Welche Kopfhörer-Arten sind die besten?

Kopfhörer: Vergleich zwischen In-Ears, On-Ears und Over-Ears

Quelle: Photo by Daniel Romero on Unsplash
Kopfhörer werden in In-Ears, On-Ears und Over-Ears unterschieden. Jedes System hat seine spezifischen Vor- und Nachteile. Erfahre mehr!

Die meisten Hörer sind inzwischen dazu übergegangen, in der Öffentlichkeit ihren Musikgenuss mit In-Ear-Kopfhörern zu frönen. Dabei handelt es sich um die kleinen und kompakten Kopfhörer, die sich direkt in den Gehörgang führen lassen. Doch auch die Bügelkopfhörer finden nach wie vor ihre Fans und besitzen auf dem Markt ihre Berechtigung, weil sie spezifische Vorteile bieten, die In-Ear-Kopfhörer kaum erfüllen können. Bügelkopfhörer werden in On-Ear- und Over-Ear-Kopfhörer unterschieden. On-Ear-Kopfhörer liegen auf dem Ohr auf, ohne es zu umschließen. Over-Ear-Kopfhörer umschließen das Ohr.

Was sind nun die Vor- und Nachteile dieser drei unterschiedlichen Systeme? Welche Kopfhörer sind für welche Musik-Fans am besten geeignet? Diesen Fragen möchten wir mit diesem Kopfhörer-Vergleich auf den Grund gehen, damit du dich gleich für das richtige Modell entscheiden kannst, das deinen Bedürfnissen entspricht.

In-Ears: die Handlichen
Anhänger der In-Ear-Kopfhörer schwören besonders auf die hervorragende Handlichkeit, denn die Kopfhörer fallen beim Tragen kaum ins Gewicht. Wer sich gerne beim Jogging und anderen sportlichen Betätigungen bewegt und dabei Musik hört, sollte sich für die praktischen In-Ears entscheiden, die beides zusammen ermöglichen.

Im Ohr getragen haben In-Ears auch bei eigenen Bewegungen einen sicheren Halt und können nicht verrutschen. Werden sie nicht getragen, können sie sicher in der Hosen- oder Jackentasche verstaut werden. Bei diesen Kopfhörertypen ist die Abschirmung des Tons fast perfekt, sodass in Ruhe Musik gehört werden kann, ohne andere zu stören.

Dieser In Ear Kopfhörer Test zeigt euch die besten Modelle.
Auf der anderen Seite können sich die In-Ear-Kopfhörer mit der Zeit als Fremdkörper unangenehm im Ohr bemerkbar machen. Um dem entgegenzuwirken, gelten In-Ears mit Silikon als etwas flexibler als die Exemplare mit dem vergleichsweise starren Schaumstoff. Außerdem lassen sich beim Akustiker Otoplastiken anfertigen für einen maßgefertigten Tragekomfort.

Was das Musikerlebnis angeht, so sind Bässe durch die niedrige Entfernung zur Membran am intensivsten zu genießen. Abstriche gibt es allerdings beim Raumklang, denn es fehlt dem Klangkörper an Resonanzraum für Schwingungen. Vorsicht ist durch den direkten Kontakt zwischen Ton und Trommelfell beim Hören geboten, da dauerhafter lauter Musikgenuss das Gehör schädigt. Für den Straßenverkehr eignen sich die Modelle nicht, weil außer der Musik kaum noch andere Geräusche das Ohr erreichen.

On-Ears: die Ausgewogenen
Die On-Ear-Kopfhörer liegen an den Ohren, ohne sie zu verschließen. Im Winter dienen sie als zusätzliche Ohrenwärmer. Der Tragekomfort ist höher als bei In-Ears und das Gewicht leichter als bei Over-Ears. Manche Geräte sind zudem faltbar, sodass sie sich gut verstauen lassen. Probleme können durch ein Verrutschen der Hörer vor allem bei Bewegungen auftauchen. Auch wird der Klang nicht gut abgeschirmt, sodass sich Personen, die sich gerade in der Nähe befinden, durch die Akustik gestört fühlen könnten. Solche Situationen treten zum Beispiel leicht im Zug auf.

Musikalisch sorgt der mögliche Druckausgleich durch die Verbauung für ein räumlich besseres Klangerlebnis. Allerdings kann sich der Schall weniger gut ausbreiten, denn es fehlt schlichtweg an akustischem Raum.

Over-Ears: die Komplexen
Over-Ear-Kopfhörer liegen wie On-Ear-Kopfhörer an den Ohren und umschließen sie gleichzeitig. Dadurch bieten sie eine bessere Abschirmung der Musik und bieten für die Ohren einen noch größeren Wärmefaktor, was sich allerdings unter warmen Bedingungen auch als störend erweisen kann. Problematisch für viele Hörer sind Gewicht und Größe. Allerdings lassen die Systeme die meisten Zusatzfunktionen wie die aktive Lautstärkeunterdrückung zu.

Durch die Größe ist das Klangerlebnis dem von On-Ears überlegen. Durch die Möglichkeit der Verbauung größerer Treiber kann nämlich ein differenzierteres Klangbild hergestellt werden, was die Zuordnung der einzelnen Instrumente erleichtert.

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